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02.11.2009Westerwelle zu Antrittsbesuch in Warschau
Seinen ersten Antrittsbesuch stattete Außenminister Guido Westerwelle (FDP) Polen ab. Auf Einladung seines Amtskollegen Radoslaw Sikorski reiste er nach Warschau, wo er auch den polnischen Präsidenten Lech Kaczynski traf. "Für mich ist die Freundschaft zwischen unseren Ländern sehr wichtig", so Westerwelle. Für Sikorski ist das deutsch-polnische Verhältnis "das beste in der Geschichte".
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Im Mittelpunkt der Gespräche standen die deutsch-polnischen Beziehungen sowie aktuelle Fragen der Europapolitik und der internationalen Agenda. Außenminister Guido Westerwelle wurde bei der Reise von Staatsminister Werner Hoyer (FDP) begleitet.
Westerwelle machte deutlich, dass es kein Zufall sei, dass ihn der Antrittsbesuch zuerst nach Warschau führe. Er will die Beziehungen zu den osteuropäischen Nachbarn Deutschlands nach dem Vorbild der deutsch-französischen Beziehungen ausbauen. Die neue Bundesregierung habe deshalb ganz bewusst im Koalitonsvertrag festgehalten, dass sie das Weimarer Dreieck wiederbeleben wolle.
"Wir wollen", so Westerwelle nach dem Gespräch mit Sikorski, "dass sich unsere Völker in Freundschaft verbunden sind und dass sich die Jugend kennenlernt." Als Angehörige derselben Generation wollen er und sein polnischer Amtskollege die Zukunft gemeinsam gestalten. Es wisse, sagte Westerwelle, dass dazu die Kenntnis der Vergangenheit notwendig sei.
Am Freitag empfing Staatsministerin Cornelia Pieper den polnischen Beauftragten für den internationalen Dialog, Staatssekretär Władysław Bartoszewski, zu einem Gespräch im Auswärtigen Amt in Berlin. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Fragen der bilateralen und europapolitischen Zusammenarbeit sowie gemeinsamen kulturpolitischen Engagements.

