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Nach seinem Antrittsbesuch in Warschau machte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Montag in Den Haag und Paris Station. In der französischen Hauptstadt wurde er von Amtskollege Bernhard Kouchner und Staatspräsident Nicolas Sarkozy empfangen. Die Partner verständigten sich darauf, die enge deutsch-französische Freundschaft zu vertiefen. Zudem wollen die Außenminister gemeinsam mit Polen das "Weimarer Dreieck" wiederbeleben.
Weimarer Dreieck soll wiederbelebt werden
Im Anschluss reiste Westerwelle nach Paris weiter, wo er gemeinsam mit seinem Amtskollegen Kouchner die deutsch-französische Freundschaft bekräftigte. Die Außenminister kamen überein, künftig mindestens einmal in der Woche miteinander zu telefonieren. Zudem wollen Westerwelle und Kouchner die Treffen des so genannten Weimarer Dreiecks mit Polen, Deutschland und Frankreich wiederbeleben.
Westerwelle hob seine Verbundenheit zu dem Nachbarn hervor: "Ich habe Frankreich immer bewundert und geliebt und schon als Jugendlicher Freundschaften geschlossen." Seine Generation sei vom Jugendaustausch zwischen beiden Ländern geprägt. Kouchner sagte, wenn sich Deutschland und Frankreich miteinander abstimmen, sei dies ein wichtiger Beitrag für den europäischen Prozess.
Um die gegenseitige Freundschaft zu unterstreichen, kündigte Kouchner an, das bisherige offizielle Gedenken an den Waffenstillstand nach dem Ersten Weltkrieg durch einen Tag der deutsch-französischen Freundschaft zu ersetzen. Zudem solle dem Tag des Mauerfalls mit einer Feier am Arc de Triomphe gedacht werden.
Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Afghanistan, forderten beide Außenminister den nach der Absage der Stichwahl im Amt bestätigten afghanischen Präsidenten Hamid Karsai dazu auf, die verschiedenen Lager in seinem Land zusammenzuführen. Am Abend schließlich wurde Westerwelle von Staatspräsident Nicolas Sarkozy empfangen.
Westerwelle trifft Hillary Clinton
Am Dienstag reist der Liberale weiter nach Belgien und Luxemburg, um die Bedeutung der kleineren Länder innerhalb der EU weiter zu unterstreichen. Noch am Donnerstag wird Westerwelle zudem in den USA erwartet, wo er mit Außenministerin Hillary Clinton zusammen trifft.
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03.11.2009Westerwelle will deutsch-französische Freundschaft vertiefen
Nach seinem Antrittsbesuch in Warschau machte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Montag in Den Haag und Paris Station. In der französischen Hauptstadt wurde er von Amtskollege Bernhard Kouchner und Staatspräsident Nicolas Sarkozy empfangen. Die Partner verständigten sich darauf, die enge deutsch-französische Freundschaft zu vertiefen. Zudem wollen die Außenminister gemeinsam mit Polen das "Weimarer Dreieck" wiederbeleben. Mehr zum Thema: www.auswärtiges-amt.de
Weimarer Dreieck soll wiederbelebt werden
Im Anschluss reiste Westerwelle nach Paris weiter, wo er gemeinsam mit seinem Amtskollegen Kouchner die deutsch-französische Freundschaft bekräftigte. Die Außenminister kamen überein, künftig mindestens einmal in der Woche miteinander zu telefonieren. Zudem wollen Westerwelle und Kouchner die Treffen des so genannten Weimarer Dreiecks mit Polen, Deutschland und Frankreich wiederbeleben.
Westerwelle hob seine Verbundenheit zu dem Nachbarn hervor: "Ich habe Frankreich immer bewundert und geliebt und schon als Jugendlicher Freundschaften geschlossen." Seine Generation sei vom Jugendaustausch zwischen beiden Ländern geprägt. Kouchner sagte, wenn sich Deutschland und Frankreich miteinander abstimmen, sei dies ein wichtiger Beitrag für den europäischen Prozess.
Um die gegenseitige Freundschaft zu unterstreichen, kündigte Kouchner an, das bisherige offizielle Gedenken an den Waffenstillstand nach dem Ersten Weltkrieg durch einen Tag der deutsch-französischen Freundschaft zu ersetzen. Zudem solle dem Tag des Mauerfalls mit einer Feier am Arc de Triomphe gedacht werden.
Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in Afghanistan, forderten beide Außenminister den nach der Absage der Stichwahl im Amt bestätigten afghanischen Präsidenten Hamid Karsai dazu auf, die verschiedenen Lager in seinem Land zusammenzuführen. Am Abend schließlich wurde Westerwelle von Staatspräsident Nicolas Sarkozy empfangen.
Westerwelle trifft Hillary Clinton
Am Dienstag reist der Liberale weiter nach Belgien und Luxemburg, um die Bedeutung der kleineren Länder innerhalb der EU weiter zu unterstreichen. Noch am Donnerstag wird Westerwelle zudem in den USA erwartet, wo er mit Außenministerin Hillary Clinton zusammen trifft.



