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Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist am Montagabend mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Das Treffen fand laut Delegationskreisen in „sehr freundschaftlicher Atmosphäre“ statt. Nach dem Treffen besuchte Westerwelle die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Die Reise sei auch ein „wichtiges Signal“, dass man sich in Deutschland der Verantwortung im deutsch-israelischen Verhältnis bewusst sei, hatte Westerwelle erklärt.
Im Vordergrund der Gespräche standen unter anderem die israelische Siedlungspolitik, aber auch die Bedrohung durch den Iran. In Bezug auf das iranische Atomprogramm, von dem Israel sich existentiell bedroht sieht, sagte Westerwelle, hier sei völlig klar, dass die "Option einer nuklearen Bewaffnung des Iran in keiner Weise akzeptabel" sei für die internationale Staatengemeinschaft.
Außenministe
r Westerwelle betonte nach einer FDP-Präsidiumssitzung im Thomas Dehler-Haus, dass die Liberalen alle Bemühungen unterstützen werden, den Nahost-Friedensprozess wiederzubeleben.
Westerwelle betonte, dass in den Friedensbemühungen die Sicherheit für Israel und die israelische Bevölkerung im Vordergrund stehen müsse. Gleichzeitig bemühe man sich jedoch auch darum, einen „lebensfähigen palästinensischen Staat“ zu errichten. Mit Blick auf die israelische Siedlungspolitik forderte Westerwelle ein „Einfrieren der Siedlungsaktivitäten“.
Am Dienstag steht für den Außenminister ein Besuch in der Westbank in Ramallah auf der Agenda.
Nachrichten
24.11.2009Westerwelle: Israel-Reise ist alles andere als Routine

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist am Montagabend mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Das Treffen fand laut Delegationskreisen in „sehr freundschaftlicher Atmosphäre“ statt. Nach dem Treffen besuchte Westerwelle die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Die Reise sei auch ein „wichtiges Signal“, dass man sich in Deutschland der Verantwortung im deutsch-israelischen Verhältnis bewusst sei, hatte Westerwelle erklärt.
Im Vordergrund der Gespräche standen unter anderem die israelische Siedlungspolitik, aber auch die Bedrohung durch den Iran. In Bezug auf das iranische Atomprogramm, von dem Israel sich existentiell bedroht sieht, sagte Westerwelle, hier sei völlig klar, dass die "Option einer nuklearen Bewaffnung des Iran in keiner Weise akzeptabel" sei für die internationale Staatengemeinschaft.
Außenministe

r Westerwelle betonte nach einer FDP-Präsidiumssitzung im Thomas Dehler-Haus, dass die Liberalen alle Bemühungen unterstützen werden, den Nahost-Friedensprozess wiederzubeleben.Westerwelle betonte, dass in den Friedensbemühungen die Sicherheit für Israel und die israelische Bevölkerung im Vordergrund stehen müsse. Gleichzeitig bemühe man sich jedoch auch darum, einen „lebensfähigen palästinensischen Staat“ zu errichten. Mit Blick auf die israelische Siedlungspolitik forderte Westerwelle ein „Einfrieren der Siedlungsaktivitäten“.
Am Dienstag steht für den Außenminister ein Besuch in der Westbank in Ramallah auf der Agenda.

