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12.10.2009Union und FDP setzen Koalitionsgespräche fort
Am Montag setzen Union und FDP ihre Koalitionsverhandlungen in der NRW-Landesvertretung in Berlin fort. Zunächst beraten die Arbeitsgruppen über einzelne Sachthemen. "Faire Steuern, damit sich Arbeit wieder lohnt, bessere Bildungschancen und mehr Respekt vor den Bürgerrechten sind unser Kompass", erläuterte FDP-Parteichef Guido Westerwelle den Kurs.

Am vergangenen Donnerstag standen die Spielräume für mögliche Steuersenkungen bei den Koalitionsverhandlungen auf der Tagesordnung. Am späten Mittag traten die Generalsekretäre der drei Parteien vor die Kameras. Niebel begrüße, dass es einen Konsens darüber gebe, dass es "Spielräume für Steuersenkungen" gebe. Mit FDP-Generalsekretär Niebel traten auch seine Amtskollegen Ronald Pofalla (CDU) und Alexander Dobrindt (CSU) vor die Kameras. Niebel lobte, dass die "Gespräche in sehr kollegialem Umfeld" stattfänden.
Niebel betonte, dass es sich als "klug" erwiesen habe, die Verhandlungen am Verhandlungstisch zu führen, statt diese in den Medien auszutragen. Immer wieder wurde seitens der Presse über mögliche Einigungen und unüberwindbare Widerstände spekuliert. Dem erteilte Niebel eine Absage und begrüßte zudem, dass die Gespräche "in diesem Verhältnis weitergehen" würden.
In der Stimmung der bisherigen Gespräche sei nämlich deutlich geworden, dass man sich auf finanzielle Grundlagen für die Gespräche geeinigt hätte, die durchaus "den Spielraum für Steuersenkungen" aufzeigen würden.



