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In Haiti läuft die Hilfe nach der Erdbebenkatastrophe auf Hochtouren. Nach Angaben des Roten Kreuzes leiden drei Millionen Haitianer Not. Die Bundesregierung hat daher die Hilfsgelder für die Erdbebenopfer in Haiti auf 7,5 Millionen Euro aufgestockt. Außenminister Guido Westerwelle hatte sich bereits in der verganegen Woche in Gesprächen einen Überblick verschafft. Er zeigte sich nach einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Haiti "bestürzt von dem sich abzeichnenden Ausmaß der Erdbebenkatastrophe". Am Donnerstag hatte Westerwelle veranlasst, dass unverzüglich ein Krisenstab einberufen wird. Auch Sie können jetzt mit Ihrer Spende helfen.
Zum Auswärtigen Amt
Das Erdbeben hat den Inselstaat mit Stärke 7,0 auf der Richterskala erschüttert. Das Epizentrum lag etwa 20 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Über die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden lässt sich derzeit nur spekulieren. Die haitianische Regierung befürchtet jedoch zwischen 50.000 und 100.000 Toten. Etwa drei der neun Millionen Einwohner Haitis sind nach Angaben des Roten Kreuzes in Not.
Zudem erschwert die zusammengebrochene Infrastruktur und fehlendes Bergungs-Equipment die Suche nach Überlebenden unter den Trümmern. Nach dem Zusammenbruch der Energie- und Wasserversorgung herrscht vor allem wegen der in den Straßen aufgetürmten Leichen akute Seuchengefahr. Helfer vor Ort befürchten Ausschreitungen, sollte sich die Versorgung weiter verschlechtern.
Westerwelle: Mitgefühl und Solidarität gilt den Opfern der Katastrophe
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) beschlossen die Aufstockung der deutschen Hilfe nach einer gemeinsamen Sitzung mit dem Krisenstab. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit erhöht seine Nahrungsmittelhilfe auf 2,5 Millionen Euro. Das Auswärtige Amt leistet nunmehr humanitäre Soforthilfe in Höhe von 5 Millionen Euro.
Westerwelle kündigte zudem an, er werde sich in den kommenden Tagen intensiv mit den internationalen Partnern Deutschlands abstimmen. In Brüssel findet am 18. Januar ein Sonderrat der Europäischen Union zum Erdbeben in Haiti statt, an dem Staatsminister Hoyer teilnehmen wird.
Der Außenminister hatte sich bereits in der verganegen Woche in Gesprächen einen Überblick verschafft. Er zeigte sich nach einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Haiti "bestürzt von dem sich abzeichnenden Ausmaß der Erdbebenkatastrophe". Am Donnerstag hatte Westerwelle veranlasst, dass unverzüglich ein Krisenstab einberufen wird. Dieser soll prüfen, ob Deutsche durch das Erdbeben betroffen sind und was getan werden kann, um im Katastrophengebiet zu helfen. Auch der haitianische Botschafter in Deutschland, Jean Robert Saget, nahm an der Sitzung teil und bedankte sich für die schnelle Hilfe der Bundesregierung.
In einem Kondolenzschreiben des Bundesaußenministers an seine haitianischen Amtskollegin Marie-Michèle Rey sprach Westerwelle der haitianischen Regierung und der Bevölkerung sein aufrichtiges Beileid aus. „Unser Mitgefühl und unsere ganze Solidarität gilt den Opfern der Katastrophe, ihren Angehörigen und all jenen, die durch die Naturkatastrophe ihr Hab und Gut verloren haben“, erklärte er. Die Bundesregierung wird der Republik Haiti mit jeder möglichen Hilfe zur Seite stehen, versicherte der liberale Außenminister.
Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
Telefon-Hotline: 0137 36 36 36
(Max. 18 ct/Min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom, Mobil teurer)
Ärzte der Welt e.V.
Stichwort: Nothilfe Haiti
Spendenkonto: 2 88 88
Bayerische Landesbank
BLZ: 700 500 00
Ärzte ohne Grenzen e.V.
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 97 0 97
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Care Deutschland-Luxemburg e.V.
Stichwort: Nothilfe Haiti
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BLZ:370 501 98
Caritas international
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto: 202
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Deutsches Rotes Kreuz
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
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Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Stichwort: Nothilfe Haiti
Spendenkonto: 11 15
Sparkasse KölnBonn
BLZ: 370 501 98
Nachrichten
17.01.2010Regierung stockt Hilfe auf - Auch Sie können spenden
In Haiti läuft die Hilfe nach der Erdbebenkatastrophe auf Hochtouren. Nach Angaben des Roten Kreuzes leiden drei Millionen Haitianer Not. Die Bundesregierung hat daher die Hilfsgelder für die Erdbebenopfer in Haiti auf 7,5 Millionen Euro aufgestockt. Außenminister Guido Westerwelle hatte sich bereits in der verganegen Woche in Gesprächen einen Überblick verschafft. Er zeigte sich nach einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Haiti "bestürzt von dem sich abzeichnenden Ausmaß der Erdbebenkatastrophe". Am Donnerstag hatte Westerwelle veranlasst, dass unverzüglich ein Krisenstab einberufen wird. Auch Sie können jetzt mit Ihrer Spende helfen.Zum Auswärtigen Amt
Das Erdbeben hat den Inselstaat mit Stärke 7,0 auf der Richterskala erschüttert. Das Epizentrum lag etwa 20 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Über die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden lässt sich derzeit nur spekulieren. Die haitianische Regierung befürchtet jedoch zwischen 50.000 und 100.000 Toten. Etwa drei der neun Millionen Einwohner Haitis sind nach Angaben des Roten Kreuzes in Not.
Zudem erschwert die zusammengebrochene Infrastruktur und fehlendes Bergungs-Equipment die Suche nach Überlebenden unter den Trümmern. Nach dem Zusammenbruch der Energie- und Wasserversorgung herrscht vor allem wegen der in den Straßen aufgetürmten Leichen akute Seuchengefahr. Helfer vor Ort befürchten Ausschreitungen, sollte sich die Versorgung weiter verschlechtern.
Westerwelle: Mitgefühl und Solidarität gilt den Opfern der Katastrophe
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) beschlossen die Aufstockung der deutschen Hilfe nach einer gemeinsamen Sitzung mit dem Krisenstab. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit erhöht seine Nahrungsmittelhilfe auf 2,5 Millionen Euro. Das Auswärtige Amt leistet nunmehr humanitäre Soforthilfe in Höhe von 5 Millionen Euro.
Westerwelle kündigte zudem an, er werde sich in den kommenden Tagen intensiv mit den internationalen Partnern Deutschlands abstimmen. In Brüssel findet am 18. Januar ein Sonderrat der Europäischen Union zum Erdbeben in Haiti statt, an dem Staatsminister Hoyer teilnehmen wird.
Der Außenminister hatte sich bereits in der verganegen Woche in Gesprächen einen Überblick verschafft. Er zeigte sich nach einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Haiti "bestürzt von dem sich abzeichnenden Ausmaß der Erdbebenkatastrophe". Am Donnerstag hatte Westerwelle veranlasst, dass unverzüglich ein Krisenstab einberufen wird. Dieser soll prüfen, ob Deutsche durch das Erdbeben betroffen sind und was getan werden kann, um im Katastrophengebiet zu helfen. Auch der haitianische Botschafter in Deutschland, Jean Robert Saget, nahm an der Sitzung teil und bedankte sich für die schnelle Hilfe der Bundesregierung.
In einem Kondolenzschreiben des Bundesaußenministers an seine haitianischen Amtskollegin Marie-Michèle Rey sprach Westerwelle der haitianischen Regierung und der Bevölkerung sein aufrichtiges Beileid aus. „Unser Mitgefühl und unsere ganze Solidarität gilt den Opfern der Katastrophe, ihren Angehörigen und all jenen, die durch die Naturkatastrophe ihr Hab und Gut verloren haben“, erklärte er. Die Bundesregierung wird der Republik Haiti mit jeder möglichen Hilfe zur Seite stehen, versicherte der liberale Außenminister.
Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
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Stichwort: Erdbeben Haiti
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