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In Brüssel haben die NATO-Außen- und Verteidigungsminister über die Rolle des Bündnisses in Afghanistan nach 2014 gesprochen. „Der Prozess der Übergabe der Sicherheitsverantwortung kommt – trotz Rückschlägen – voran“, sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Rande des Treffens. Nach dem geplanten Abzug der internationalen Truppen 2014 will sich die NATO weiter an der Ausbildung der afghanischen Streitkräfte beteiligen.
„Wir wollen, dass afghanische Sicherheitskräfte wie geplant 2013 die Führung in Sicherheitsfragen im ganzen Land übernehmen, um den Abzug der internationalen Kampftruppen bis Ende 2014 abzuschließen“, erklärte Westerwelle.
Das Treffen in Brüssel diente zugleich der Vorbereitung des NATO-Gipfels im Mai in Chicago. Die Bundesrepublik will dort die Weichen stellen für die Unterstützung der afghanischen Streitkräfte nach 2014. „Deutschland wird sich daran substantiell beteiligen“, kündigte Westerwelle an. „Wir erwarten hier aber ein breites Engagement der Staatengemeinschaft insgesamt.“ Die Bundesrepublik will Afghanistan auch in Entwicklungsfragen weiter unterstützen.
Auf der Konferenz berieten die Minister zudem über Abrüstung und Rüstungskontrolle. Bei einem Treffen des sogenannten NATO-Russland-Rates wurden Möglichkeiten der Kooperation mit Russland diskutiert. „Auch wenn die Zusammenarbeit bei der Raketenabwehr stockt, funktioniert die Kooperation in vielen praktischen Fragen sehr gut, zum Beispiel bei der Bekämpfung des Terrors in Afghanistan“, erläuterte Westerwelle. „Wir müssen unsere Sicherheit gemeinsam organisieren. Sicherheit in Europa gibt es nur mit, nicht gegen Russland.“
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19.04.2012Es bleibt beim NATO-Abzugsplan
In Brüssel haben die NATO-Außen- und Verteidigungsminister über die Rolle des Bündnisses in Afghanistan nach 2014 gesprochen. „Der Prozess der Übergabe der Sicherheitsverantwortung kommt – trotz Rückschlägen – voran“, sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Rande des Treffens. Nach dem geplanten Abzug der internationalen Truppen 2014 will sich die NATO weiter an der Ausbildung der afghanischen Streitkräfte beteiligen. „Wir wollen, dass afghanische Sicherheitskräfte wie geplant 2013 die Führung in Sicherheitsfragen im ganzen Land übernehmen, um den Abzug der internationalen Kampftruppen bis Ende 2014 abzuschließen“, erklärte Westerwelle.
Das Treffen in Brüssel diente zugleich der Vorbereitung des NATO-Gipfels im Mai in Chicago. Die Bundesrepublik will dort die Weichen stellen für die Unterstützung der afghanischen Streitkräfte nach 2014. „Deutschland wird sich daran substantiell beteiligen“, kündigte Westerwelle an. „Wir erwarten hier aber ein breites Engagement der Staatengemeinschaft insgesamt.“ Die Bundesrepublik will Afghanistan auch in Entwicklungsfragen weiter unterstützen.
Auf der Konferenz berieten die Minister zudem über Abrüstung und Rüstungskontrolle. Bei einem Treffen des sogenannten NATO-Russland-Rates wurden Möglichkeiten der Kooperation mit Russland diskutiert. „Auch wenn die Zusammenarbeit bei der Raketenabwehr stockt, funktioniert die Kooperation in vielen praktischen Fragen sehr gut, zum Beispiel bei der Bekämpfung des Terrors in Afghanistan“, erläuterte Westerwelle. „Wir müssen unsere Sicherheit gemeinsam organisieren. Sicherheit in Europa gibt es nur mit, nicht gegen Russland.“


