Guido Westerwelle - Bundesminister des Auswärtigen und MdB aus dem Wahlkreis Bonn

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27.04.2010

Europäischer Auswärtiger Dienst: Deutsch „prominent vertreten“

Einigung auf gemeinsamen Europäischen Auswärtigen Dienst Die Außenminister der 27 EU-Staaten haben sich auf die Schaffung eines gemeinsamen Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) geeinigt. Die neue Behörde wird unter der Leitung der Britin Catherine Ashton stehen, die schon im vergangenen Jahr zur Hohen Repräsentantin für Außen- und Sicherheitspolitik ernannt worden war. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) begrüßte besonders, dass die deutsche Sprache laut Ashton im EAD „prominent vertreten“ sein wird.

"Wir wollen einen schlagkräftigen Dienst, damit die EU in der Welt mit einer Stimme sprechen kann", sagte Westerwelle am Rande des Treffens der Außenminister in Luxemburg. Nach der Einigung der Außenminister sind nun noch die Zustimmung des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission erforderlich, damit die rund 8000 Mitarbeiter starke neue Behörde ihre Arbeit aufnehmen kann.

Außenminister Westerwelle begrüßte besonders die Zusage der Hohen Repräsentantin, dass die deutsche Sprache im EAD eine wichtige Rolle spielen wird. Als meistgesprochene Muttersprache in der Europäischen Union werde Deutsch im EAD „prominent vertreten sein“, versicherte Ashton. Alle offiziellen Dokumente des Dienstes würden auch in deutscher Sprache vorgelegt. "Ich halte das für eine bedeutsame Erklärung", so Westerwelle.

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