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Die USA und Russland wollen ihre Kernwaffen um ein Drittel reduzieren. Die Staatschefs beider Länder unterzeichneten dazu am Donnerstag in Prag den START-Nachfolgevertrag. In einem Gastbeitrag für den ''Express'' spricht Außenminister Guido Westerwelle (FDP) von einem "guten Tag für die Abrüstung".
US-Präsident Barack Obama und sein russischer Amtskollege Dmitri Medwedew haben am Donnerstag in Prag den START-Nachfolgevertrag unterzeichnet. Darin verpflichten sich beide Länder ihre strategischen Nuklearwaffen um rund ein Drittel zu reduzieren. Damit der Vertrag gilt, müssen aber noch der US-Kongress und die russische Duma zustimmen. Zuvor hatte Obama seine neue Nuklearstrategie vorgestellt, die bei der Landesverteidigung weniger als bisher auf den Einsatz von Nuklearwaffen setzt.
Obama und Medwedew schreiben Geschichte
In seinem Gastkommentar begrüßte Westerwelle das Abkommen. Die Unterschrift der beiden Staatschefs unter einem Vertrag für weniger Atomwaffen habe eine Bedeutung, "die weit über diesen Tag hinausreicht."
Die Botschaft laute, dass die größten Atomwaffenstaaten ihre Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung ernst nehmen, schreibt Westerwelle. "Denn nur wenn die Atommächte bereit sind, ihre Arsenale zu reduzieren, werden andere Staaten dauerhaft darauf verzichten, sich eigene Atomwaffen anzuschaffen."
Einen weiteren Schritt habe Obama zuvor mit seiner neuen Nuklearstrategie getan. Darin sieht Westerwelle weitere Abrüstungschancen. Auch der Abzug der verbliebenen Atomwaffen aus Deutschland rücke damit näher. "Dafür werden wir im engen Schulterschluss mit unseren Verbündeten arbeiten. Abrüstung ist für mich ein zentrales Thema der Außenpolitik. Der heutige Tag bestärkt mich darin", unterstreicht Westerwelle.
Nachrichten
08.04.2010Ein guter Tag für die Abrüstung
US-Präsident Barack Obama und sein russischer Amtskollege Dmitri Medwedew haben am Donnerstag in Prag den START-Nachfolgevertrag unterzeichnet. Darin verpflichten sich beide Länder ihre strategischen Nuklearwaffen um rund ein Drittel zu reduzieren. Damit der Vertrag gilt, müssen aber noch der US-Kongress und die russische Duma zustimmen. Zuvor hatte Obama seine neue Nuklearstrategie vorgestellt, die bei der Landesverteidigung weniger als bisher auf den Einsatz von Nuklearwaffen setzt.
Obama und Medwedew schreiben Geschichte
In seinem Gastkommentar begrüßte Westerwelle das Abkommen. Die Unterschrift der beiden Staatschefs unter einem Vertrag für weniger Atomwaffen habe eine Bedeutung, "die weit über diesen Tag hinausreicht."
Die Botschaft laute, dass die größten Atomwaffenstaaten ihre Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung ernst nehmen, schreibt Westerwelle. "Denn nur wenn die Atommächte bereit sind, ihre Arsenale zu reduzieren, werden andere Staaten dauerhaft darauf verzichten, sich eigene Atomwaffen anzuschaffen."
Einen weiteren Schritt habe Obama zuvor mit seiner neuen Nuklearstrategie getan. Darin sieht Westerwelle weitere Abrüstungschancen. Auch der Abzug der verbliebenen Atomwaffen aus Deutschland rücke damit näher. "Dafür werden wir im engen Schulterschluss mit unseren Verbündeten arbeiten. Abrüstung ist für mich ein zentrales Thema der Außenpolitik. Der heutige Tag bestärkt mich darin", unterstreicht Westerwelle.


