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Außenminister Guido Westerwelle will gemeinsam mit Japan und Australien eine Initiative zur weltweiten nuklearen Abrüstung starten. "Die nukleare Verbreitung von gefährlichen Waffen ist mit Sicherheit eine ernstzunehmende Herausforderung und eine Bedrohung für die Menschheit", sagte Westerwelle am Dienstag bei einem Treffen mit Japans Außenminister Katsuya Okada. Beide hatten zuvor im ''Wall Street Journal'' für Abrüstung als moralische Herausforderung geworben.
Westerwelle kündigte an, dass Deutschland zu den Gründungsmitgliedern einer Gruppe von Staaten gehören werde, die sich gemeinsam für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen wollen. Diesem Ziel müsse man Schritt für Schritt näher kommen, sagte der Außenminister. Das Gründungstreffen soll während der anstehenden Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York stattfinden.
"Die nukleare Verbreitung von gefährlichen Waffen ist mit Sicherheit eine ernstzunehmende Herausforderung und eine Bedrohung für die Menschheit", sagte Westerwelle, der Abrüstung zu seinem Kernthema gemacht hat. "Je mehr Staaten sich nuklear bewaffnen, desto größer ist die Gefahr, dass auch Terrorgruppen Zugang zu solchen Waffen erhalten."
In ihrem gemeinsamen Namensartikel für das "Wall Street Journal" schreiben Okada und Westerwelle über die moralische Verantwortung abzurüsten. Die Geschichte werde die Staaten belohnen, die globale Verantwortung zeigten. Den im Mai auf der New Yorker Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag erzielten Kompromiss bezeichneten die beiden Amtskollegen als "extrem fragil". Die Außenminister riefen die Staaten dazu auf, einen realistischen und verantwortlichen Pfad hin zu eine Welt ohne Nuklearwaffen einzuschlagen.
Botschafter sollen Frieden und Abrüstung in die Welt tragen
Auf der 9. Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt gab Westerwelle den Leitern der deutschen Auslandsvertretungen als Direktive mit auf den Weg, Frieden und Abrüstung in die Welt zu tragen. "Das weltweite Engagement unserer Diplomaten steht immer auch unter der Überschrift Frieden, Abrüstung und Nichtverbreitung von Atomwaffen." Darin liege eine "Menschheitsaufgabe", sagte Westerwelle.
Nachrichten
08.09.2010Deutschland und Japan wollen Nuklearwaffen verbannen
Außenminister Guido Westerwelle will gemeinsam mit Japan und Australien eine Initiative zur weltweiten nuklearen Abrüstung starten. "Die nukleare Verbreitung von gefährlichen Waffen ist mit Sicherheit eine ernstzunehmende Herausforderung und eine Bedrohung für die Menschheit", sagte Westerwelle am Dienstag bei einem Treffen mit Japans Außenminister Katsuya Okada. Beide hatten zuvor im ''Wall Street Journal'' für Abrüstung als moralische Herausforderung geworben.
Westerwelle kündigte an, dass Deutschland zu den Gründungsmitgliedern einer Gruppe von Staaten gehören werde, die sich gemeinsam für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen wollen. Diesem Ziel müsse man Schritt für Schritt näher kommen, sagte der Außenminister. Das Gründungstreffen soll während der anstehenden Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York stattfinden."Die nukleare Verbreitung von gefährlichen Waffen ist mit Sicherheit eine ernstzunehmende Herausforderung und eine Bedrohung für die Menschheit", sagte Westerwelle, der Abrüstung zu seinem Kernthema gemacht hat. "Je mehr Staaten sich nuklear bewaffnen, desto größer ist die Gefahr, dass auch Terrorgruppen Zugang zu solchen Waffen erhalten."
In ihrem gemeinsamen Namensartikel für das "Wall Street Journal" schreiben Okada und Westerwelle über die moralische Verantwortung abzurüsten. Die Geschichte werde die Staaten belohnen, die globale Verantwortung zeigten. Den im Mai auf der New Yorker Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag erzielten Kompromiss bezeichneten die beiden Amtskollegen als "extrem fragil". Die Außenminister riefen die Staaten dazu auf, einen realistischen und verantwortlichen Pfad hin zu eine Welt ohne Nuklearwaffen einzuschlagen.
Botschafter sollen Frieden und Abrüstung in die Welt tragen
Auf der 9. Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt gab Westerwelle den Leitern der deutschen Auslandsvertretungen als Direktive mit auf den Weg, Frieden und Abrüstung in die Welt zu tragen. "Das weltweite Engagement unserer Diplomaten steht immer auch unter der Überschrift Frieden, Abrüstung und Nichtverbreitung von Atomwaffen." Darin liege eine "Menschheitsaufgabe", sagte Westerwelle.


