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Guido Westerwelle Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat am Samstag seine Jungfernrede vor der Generalversammlung des UN-Sicherheitsrats in New York gehalten. Dabei warb er für einen nicht-ständigen Sitz Deutschlands im Sicherheitsrat. "Deutschland ist bereit, globale Verantwortung zu übernehmen", erklärte der Vizekanzler. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie Außenminister trafen vom 23. September bis zum 25. September zur Generaldebatte der Vereinten Nationen zusammen. Am Samstag hielt Außenminister Westerwelle seine erste Rede vor der 65. Generalversammlung des Gremiums. Getreu seiner Ankündigungen im Vorfeld der Reise machte er hierbei den Anspruch Deutschlands auf einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat geltend. Zusammen mit Portugal und Kanada bewirbt sich die Bundesregierung auf einen von zwei Plätzen für 2011 und 2012. Die Entscheidung fällt am 12. Oktober bei einer geheimen Abstimmung der 192 UN-Mitglieder.
Durch Kooperation den Zusammenhalt der Weltgemeinschaft stärken

Guido Westerwelle bei seiner ersten Rede vor der 65. Generalversammlung der Vereinten Nationen Westerwelle betonte, Deutschland bewerbe sich in diesem Herbst um einen Platz im Sicherheitsrat, um „hier in ganz besonderer Weise gemeinsam für Frieden und Entwicklung“ arbeiten zu können. Dabei bedeute Frieden mehr als nur die Abwesenheit von Krieg. „In der globalisierten Welt bedrohen die Folgen von Klimawandel, Armut und Unterentwicklung die Menschen ebenso wie Gewalt und Unterdrückung“, machte er deutlich. Deutschland sei bereit, globale Verantwortung zu übernehmen und durch Kooperation den Zusammenhalt der Weltgemeinschaft zu stärken.
Beispielsweise werde Deutschland mit seinen technologischen Fähigkeiten, etwa bei erneuerbaren Energien oder der Energieeffizienz, seinen Beitrag leisten, führte Westerwelle an. Westerwelle hob die Vorreiterrolle Deutschlands beim strikten CO2-Emissionsabbau und der Entwicklung zukunftsweisender Energien hervor. Davon könnten entwickelte und sich entwickelnde Staaten gemeinsam profitieren, ist der Liberale überzeugt.
Massenvernichtungswaffen dürfen nicht zum Fluch der Globalisierung werden

Guido Westerwelle und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Ein weiterer Kernpunkt seiner Rede war das Engagement der deutschen Außenpolitik für die weltweite nukleare Abrüstung und eine friedliche Lösung des Nahostkonfliktes. Abrüstung und nukleare Nichtverbreitung seien keine Themen der Vergangenheit, sondern Herausforderungen unserer Zeit, betonte Westerwelle. Er rief die Teilnehmer der Generalversammlung dazu auf, alles dafür zu tun, dass Massenvernichtungswaffen nicht zum Fluch der Globalisierung werden.“
Zudem verwies er auf die für 2012 geplante internationale Konferenz zur Einrichtung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten. Dies sei "eine große Chance für Frieden und Sicherheit in dieser Region". „Wir verurteilen jede Form von Gewalt, die doch nur darauf abzielt, die Friedensgespräche zu torpedieren, und gleichzeitig werben wir für die Verlängerung des Moratoriums beim Siedlungsbau“, bekräftigte der Vizekanzler.
Architektur der Welt von heute als Vorbild für eine Reform des UN-Sicherheitsrates
Westerwelle sprach sich darüber hinaus in seiner Rede für eine Reform des UN-Sicherheitsrats aus. „Es entspricht nicht der Architektur unserer Welt von heute, wenn Afrika und Lateinamerika nicht dauerhaft im Sicherheitsrat vertreten sind“, gab er zu bedenken. Auch Asien betrachte sich zu Recht in dem Gremium als unterrepräsentiert. „Auch die Vereinten Nationen selbst müssen mit den Veränderungen in der Welt Schritt halten“, so Westerwelle.
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27.09.2010Deutschland ist bereit, globale Verantwortung zu übernehmen

Guido Westerwelle Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat am Samstag seine Jungfernrede vor der Generalversammlung des UN-Sicherheitsrats in New York gehalten. Dabei warb er für einen nicht-ständigen Sitz Deutschlands im Sicherheitsrat. "Deutschland ist bereit, globale Verantwortung zu übernehmen", erklärte der Vizekanzler. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie Außenminister trafen vom 23. September bis zum 25. September zur Generaldebatte der Vereinten Nationen zusammen. Am Samstag hielt Außenminister Westerwelle seine erste Rede vor der 65. Generalversammlung des Gremiums. Getreu seiner Ankündigungen im Vorfeld der Reise machte er hierbei den Anspruch Deutschlands auf einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat geltend. Zusammen mit Portugal und Kanada bewirbt sich die Bundesregierung auf einen von zwei Plätzen für 2011 und 2012. Die Entscheidung fällt am 12. Oktober bei einer geheimen Abstimmung der 192 UN-Mitglieder.
Durch Kooperation den Zusammenhalt der Weltgemeinschaft stärken

Guido Westerwelle bei seiner ersten Rede vor der 65. Generalversammlung der Vereinten Nationen Westerwelle betonte, Deutschland bewerbe sich in diesem Herbst um einen Platz im Sicherheitsrat, um „hier in ganz besonderer Weise gemeinsam für Frieden und Entwicklung“ arbeiten zu können. Dabei bedeute Frieden mehr als nur die Abwesenheit von Krieg. „In der globalisierten Welt bedrohen die Folgen von Klimawandel, Armut und Unterentwicklung die Menschen ebenso wie Gewalt und Unterdrückung“, machte er deutlich. Deutschland sei bereit, globale Verantwortung zu übernehmen und durch Kooperation den Zusammenhalt der Weltgemeinschaft zu stärken.
Beispielsweise werde Deutschland mit seinen technologischen Fähigkeiten, etwa bei erneuerbaren Energien oder der Energieeffizienz, seinen Beitrag leisten, führte Westerwelle an. Westerwelle hob die Vorreiterrolle Deutschlands beim strikten CO2-Emissionsabbau und der Entwicklung zukunftsweisender Energien hervor. Davon könnten entwickelte und sich entwickelnde Staaten gemeinsam profitieren, ist der Liberale überzeugt.
Massenvernichtungswaffen dürfen nicht zum Fluch der Globalisierung werden

Guido Westerwelle und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Ein weiterer Kernpunkt seiner Rede war das Engagement der deutschen Außenpolitik für die weltweite nukleare Abrüstung und eine friedliche Lösung des Nahostkonfliktes. Abrüstung und nukleare Nichtverbreitung seien keine Themen der Vergangenheit, sondern Herausforderungen unserer Zeit, betonte Westerwelle. Er rief die Teilnehmer der Generalversammlung dazu auf, alles dafür zu tun, dass Massenvernichtungswaffen nicht zum Fluch der Globalisierung werden.“
Zudem verwies er auf die für 2012 geplante internationale Konferenz zur Einrichtung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten. Dies sei "eine große Chance für Frieden und Sicherheit in dieser Region". „Wir verurteilen jede Form von Gewalt, die doch nur darauf abzielt, die Friedensgespräche zu torpedieren, und gleichzeitig werben wir für die Verlängerung des Moratoriums beim Siedlungsbau“, bekräftigte der Vizekanzler.
Architektur der Welt von heute als Vorbild für eine Reform des UN-Sicherheitsrates
Westerwelle sprach sich darüber hinaus in seiner Rede für eine Reform des UN-Sicherheitsrats aus. „Es entspricht nicht der Architektur unserer Welt von heute, wenn Afrika und Lateinamerika nicht dauerhaft im Sicherheitsrat vertreten sind“, gab er zu bedenken. Auch Asien betrachte sich zu Recht in dem Gremium als unterrepräsentiert. „Auch die Vereinten Nationen selbst müssen mit den Veränderungen in der Welt Schritt halten“, so Westerwelle.


